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Du wanderst durch einen blühenden Garten. Unter deinen Füßen windet sich ein schmaler Weg aus blaßgrauen Kieseln, die bei jedem Schritt leise knirschen. Leuchtend grünes Gras wächst zu beiden Seiten des Weges. Vergißmeinnicht, Stiefmütterchen und Hyazinthen strahlen als bunte Farbtupfer aus dem saftigen Grün. Ulmen, Birken und Ahornbäume werfen kühle Schatten im Sonnenlicht. Von Zeit zu Zeit trittst du durch einen von Rosen überwachsenen Torbogen um den fröhlich Bienen summen. Das efeuüberwucherte Gartentor liegt weit hinter dir.
Plötzlich fallen dir ein paar freche Grashalme auf, die sich durch den hellen Gartenweg gebohrt haben. Weiter vorne ist es sogar ein ganzes Büschel. Die Bäume stehen jetzt enger. In ihrem Schatten wird es fast unangenehm kühler. Der nächste Torbogen ist eingestürzt. Rosen in der Farbe frischen dunklen Blutes wuchern wild darüber hinweg. Der Weg ist bald fast nicht mehr zu erkennen. Es dämmert in dem schönen Garten und die Steinstatuen zwischen den Bäumen, denen oft Arme oder andere Gliedmaßen fehlen, werfen dunkle Schatten. Du bist jetzt in einem anderen Teil des Gartens. Überall scheint sich in der Dunkelheit etwas zu bewegen. Es wird Nacht im Garten und die Schatten bergen nie geahnte Geheimnisse...
Tritt ein in...
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